<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-22445882</id><updated>2011-12-14T19:17:46.545-08:00</updated><title type='text'>Zoeliakie</title><subtitle type='html'>Zoeliakie</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://zoeliakie.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zoeliakie.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Zoeliakie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01247949529554148760</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>6</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22445882.post-114039443103543086</id><published>2006-02-19T16:12:00.000-08:00</published><updated>2006-02-19T16:13:51.046-08:00</updated><title type='text'>Linzer Erfinder setzt auf Zuckerrüben-Mehl</title><content type='html'>LINZ. Nach seinen U-Booten, die mit Backpulver angetrieben werden, zauberte der Linzer Erfinder Hans-Peter Voglhuber seine neueste Schöpfung aus dem Hut: Zuckerrübenmehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Misere ist bekannt: Der Zuckerpreis unterliegt EU-weit einer Preisregulierung, sagt der Linzer. Eine Lösung sei, ein anderes Produkt als Zucker aus der Zuckerrübe zu gewinnen. Wie eben sein Zuckerrübenmehl. Eineinhalb Jahre bastelte Voglhuber an dem Rezept, wie er das Mehl aus der Erdfrucht gewinnen kann. „Die Schwierigkeit war, wie ich in meiner Küche die Flüssigkeit aus der Rübe rausbringe“, sagt der Erfinder. Denn Mehl muss bekanntlich staubtrocken sein. Außerdem muss der Zucker raus aus der Pulver. Nun hat er’s geschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht erdiger Geschmack&lt;br /&gt;Der leicht erdige Geschmack ist gut für diverse Brote, sagt er. Wobei freilich die Geschmacksrichtungen variiert werden können – auch durch Mischen mit herkömmlichen Getreide-Mehl. Voglhuber selbst verwendete TGN („Teilersatz von Getreideprodukten in Nahrungsmitteln“), wie der Linzer seine Erfindung nennt, zum Backen von „Linzer Augen“. „Die Kekse haben köstlich geschmeckt“, schwärmt er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Menschen mit Getreidemehl-Allergie&lt;br /&gt;„Ein Vorteil des Zuckerrübenmehls ist auch, dass es Leute mit einer Getreidemehl-Allergie oder Zöliakie vertragen“, sagt Voglhuber. Überhaupt würde sich TNG, das praktisch aus 100 Prozent Ballaststoffen besteht, für die Fitnesswelt bestens eignen.&lt;br /&gt;Inzwischen hat sich der Linzer seine neueste Kreation schützen lassen. Er ist nun auf der Suche nach einem Unternehmen, das seinen TGN industriell herstellt und verkauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;OÖnachrichten vom 23.01.2006&lt;br /&gt;http://www.nachrichten.at/lokal/416336?PHPSESSID=04aa6608443edeb14ababc0e30fa4544&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22445882-114039443103543086?l=zoeliakie.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zoeliakie.blogspot.com/feeds/114039443103543086/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22445882&amp;postID=114039443103543086' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/114039443103543086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/114039443103543086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zoeliakie.blogspot.com/2006/02/linzer-erfinder-setzt-auf-zuckerrben.html' title='Linzer Erfinder setzt auf Zuckerrüben-Mehl'/><author><name>Zoeliakie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01247949529554148760</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22445882.post-114020979135175960</id><published>2006-02-17T12:55:00.000-08:00</published><updated>2006-02-17T12:56:31.360-08:00</updated><title type='text'>Bald Medikament gegen Zoeliakie und Diabetes 1?</title><content type='html'>Bald Medikament gegen Zoeliakie und Diabetes 1?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie eine Pille den Speiseplan erweitern kann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neuer Wirkstoff beruhigt das Immunsystem bei Diabetes und Zöliakie und vermindert die nötigen Einschränkungen beim Essen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank einer neuen Pille brauchen Typ 1-Diabetiker und Menschen mit der Glutenunverträglichkeit Zöliakie möglicherweise bald nicht mehr auf Zucker und Weizenmehl zu verzichten: Der Wirkstoff soll dazu beitragen, das bei beiden Krankheiten überaktive Immunsystem zu beruhigen und den Betroffenen so eine normale Ernährung ermöglichen. Die ersten klinischen Tests sind für den Herbst geplant, berichtet Alessio Fasano von der Spin-Off-Firma Alba Therapeutics aus Baltimore im Magazin Chemistry &amp; Industry (7. März, S. 7).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wirkstoff der neuen Pille, AT-1001, vermindert die ungewöhnlich hohe Durchlässigkeit der Darmwand, die sowohl bei Diabetes Typ 1 als auch bei Zöliakie eine fatale Überreaktion des Immunsystems auslösen kann. In solchen Fällen greift die Körperabwehr eigenes Körpergewebe an, das dann seine eigentliche Funktion nicht mehr erfüllen kann – bei Diabetes den Abbau des Blutzuckers und bei Zöliakie die Verdauung des Weizenproteins Gluten. Das neue Medikament hemmt das Eiweiß Zonulin, das die Darmdurchlässigkeit durch das Öffnen und Schließen von torähnlichen Strukturen in der Darmwand reguliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Studien mit Ratten, die zur Entwicklung von Diabetes Typ 1 neigten, hat sich der Wirkstoff bereits bewährt: Er verminderte den Ausbruch der Krankheit bei 70 Prozent der Tiere. Für die klinischen Studien hat Alba Therapeutics nun eine Kapsel entwickelt, die 20 Minuten von den Mahlzeiten eingenommen wird und den Wirkstoff nur bei dem pH-Wert freisetzt, wie er im Darm herrscht. In der ersten Teststufe wollen die Wissenschaftler den Effekt bei Zöliakiepatienten untersuchen. Anfang 2006 soll dann die nächste Phase mit Diabetespatienten folgen. Sollte sich der Wirkstoff in diesen Studien bewähren, könnte eine Markteinführung bereits Ende 2006 erfolgen, hofft Studienleiter Fasano.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22445882-114020979135175960?l=zoeliakie.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zoeliakie.blogspot.com/feeds/114020979135175960/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22445882&amp;postID=114020979135175960' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/114020979135175960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/114020979135175960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zoeliakie.blogspot.com/2006/02/bald-medikament-gegen-zoeliakie-und.html' title='Bald Medikament gegen Zoeliakie und Diabetes 1?'/><author><name>Zoeliakie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01247949529554148760</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22445882.post-114002474817961508</id><published>2006-02-15T09:30:00.000-08:00</published><updated>2006-02-15T09:32:28.190-08:00</updated><title type='text'>Die einheimische Sprue (= glutensensitive Enteropathie) oder auch Zoeliakie genannt ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten</title><content type='html'>Die einheimische Sprue (= glutensensitive Enteropathie) oder auch Zoeliakie genannt ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten, einem Getreideeiweiß, welches in Roggen, Weizen, Gerste, Hafer oder Dinkel vorkommt. Bei den Betroffenen ruft diese Erkrankung Symptome wie Durchfall, Völlegefühl, Übelkeit, Gewichtsverlust, Blutarmut, Vitamin- und Eiweißmangel hervor. Im Kindesalter kann es durch eine aus der Zoeliakie resultierender gestörter Dünndarmfunktion zu Mangelernährung und damit Wachstums- und Entwicklungsstörungen kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zoeliakie ist weltweit verbreitet, kommt aber gehäuft in Europa und europäischstämmiger Bevölkerung in Nordamerika und Australien vor. Die Inzidenz (Häufigkeit) beträgt zwischen 1:300 (z. B. Westirland) und 1:6.500 (Schweden) und betrifft mehr Frauen als Männer. In Deutschland liegt die Häufigkeit etwa bei 1:1.000. Die Erkrankung manifestiert sich gewöhnlich im Säuglingsalter mit einem ersten Altersgipfel zwischen 9 Monaten und 3 Jahren sowie einem zweiten im 4. Lebensjahrzehnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursächlich handelt es sich bei der Sprue um eine ständige Intoleranzreaktion gegenüber Gluten. Im Serum der Patienten sind meist zirkulierende Antikörper gegen Gluten und seinen Komponenten, in der Wand des Dünndarms vermehrt sensibilisierte Immunabwehrzellen (T-Lymphozyten und Plasmazellen) nachweisbar. Die Oberfläche der Dünndarmschleimhaut wird dadurch angegriffen und verringert. Die Folge der reduzierten Dünndarmoberfläche ist eine gestörte Aufnahme (Malabsorption) für Glucose, Aminosäuren, Fett, Vitamine, Calcium und Eisen. Des Weiteren kommt es zu Störungen des Elektrolyt- und Wassertransportes, die Durchfall (Diarrhoe) begünstigen. Zusätzlich besteht eine genetische Disposition (erbliche Veranlagung) mit familiärer Häufung der Erkrankung. Die strukturellen Veränderungen sind unter einer glutenfreien Diät reversibel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Krankheitsbild der Sprue ist ausgesprochen variabel. Bei Kindern stehen Gedeihstörungen im Vordergrund die in den meisten Fällen 3 – 6 Monate nach Beginn der glutenhaltigen Ernährung (Grießbrei, Vollkornbrei etc.) auftreten. Beim Vollbild der Sprue des Erwachsenen leidet der Patient aufgrund der Malabsorption unter starkem Gewichtsverlust, Muskelschwund und Eiweißmangelödemen. Zusätzlich treten Diarrhoe, Flatulenz und weitere Symptome wie die Eisenmangelanämie (Blutarmut) auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eindeutig bewiesen werden kann die Zoeliakie mittels endoskopischer Beurteilung der Dünndarmschleimhaut mit dem Nachweis einer Dünndarmzottenatrophie, also einer Zerstörung des normalen Schleimhautreliefs, sowie durch Begutachtung entnommener Gewebepartikel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite Form des eindeutigen Nachweises ist die Bestimmung von Antikörpern im Blut. Spezifisch für die Zoeliakie sind Antiendomyseale-, sowie für den Schweregrad die Antigliadin-Antikörper. Der Wert der gemessenen Antikörper korreliert mit der Ausprägung der Erkrankung und kann gut als Verlaufsparameter neben klinischen Symptomen genutzt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entscheidend in der Therapie ist die konsequente, lebenslange glutenfreie Ernährung. Glutenfreie Getreide sind Reis, Mais und Hirse. Aufgrund fehlender Deklarationsvorschriften für Gluten in Fertigprodukten oder Arzneimitteln bereitet die strikte Einhaltung der Diät oft Probleme. Die überwiegende Mehrzahl der Patienten spricht innerhalb einer Woche auf eine glutenfreie Diät an. In schweren Fällen kann anfänglich eine Substitution von Vitaminen und Spurenelementen und/oder künstliche Ernährung notwendig sein. Zu Beginn sollte die Diät immer laktosefrei sein, da aufgrund der Zottenatrophie initial fast immer einer Laktoseintoleranz (Unverträglichkeit gegen Milchzucker) besteht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betroffenen ist die Kontaktaufnahme mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche-Zoeliakie-Gesellschaft (DZG) empfohlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter Einhaltung einer konsequenten glutenfreien Ernährung ist die Lebenserwartung nicht eingeschränkt. Die unbehandelt erhöhte Neigung zur Entwicklung bösartiger Erkrankungen des Magendarmtraktes gleicht sich nach mehrjähriger Diät dem Risiko der Normalbevölkerung an, so dass eine lebenslange Diät empfohlen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22445882-114002474817961508?l=zoeliakie.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zoeliakie.blogspot.com/feeds/114002474817961508/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22445882&amp;postID=114002474817961508' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/114002474817961508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/114002474817961508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zoeliakie.blogspot.com/2006/02/die-einheimische-sprue-glutensensitive.html' title='Die einheimische Sprue (= glutensensitive Enteropathie) oder auch Zoeliakie genannt ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten'/><author><name>Zoeliakie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01247949529554148760</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22445882.post-113992707557972011</id><published>2006-02-14T06:22:00.000-08:00</published><updated>2006-02-14T06:29:03.190-08:00</updated><title type='text'>Hoffnung für Gluten-Allergiker</title><content type='html'>&lt;b&gt;Bremerhavener Wissenschaftler helfen Zöliakie-/ Sprue-Patienten &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein besonderes Merkmal des ständig wachsenden Wissenschaftsstandortes Bremerhaven sind die zahlreichen Projekte mit internationaler Bedeutung, die an Bremerhavener Forschungseinrichtungen ins Leben gerufen werden. Foto: B. Lammel/SIMcOS GmbH&lt;br /&gt;Die Seestadt Bremerhaven entwickelt sich immer mehr zu einem Zentrum für erfolgreiche Entwicklungen in der Lebensmittelindustrie. Ein besonderes Merkmal des ständig wachsenden Wissenschaftsstandortes sind die zahlreichen Projekte mit internationaler Bedeutung, die an Bremerhavener Forschungseinrichtungen ins Leben gerufen werden. Eine erneute Erfolgsmeldung kommt vom European Institute of Baking Technology (EIBT), Teil des Bremerhavener Instituts für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (BILB): Die Europäische Kommission hat die Finanzierung für das Projekt "SNP-Bread" (Development of new gluten-free baked goods with improved structural und nutritional properties) genehmigt. Inhalt des Projektes: Die BILB-Wissenschaftler wollen neue glutenfreie Backwaren mit verbesserten Struktur- und Nähr-Eigenschaften entwickeln - die Vorarbeiten laufen bereits auf Hochtouren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gute Nachricht ist dies für alle, die das Klebereiweiß Gluten, das aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin besteht, nicht vertragen. Die Zöliakie oder Sprue, wie sie bei Erwachsenen genannt wird, ist eine chronische Erkrankung, die bei entsprechender erblicher Veranlagung durch den Verzehr glutenhaltiger Speisen ausgelöst wird. Im Durchschnitt ist etwa einer von 1.000 Menschen in Deutschland von Zöliakie/Sprue betroffen. In Westirland liegt die Rate mit etwa 1:300 europaweit am höchsten. Die Dunkelziffer gilt jedoch als sehr hoch, da die Beschwerden oft überhaupt nicht oder erst spät als echte Krankheit erkannt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zöliakie-Patienten dürfen unter anderem kein herkömmliches Brot, Kuchen und auch keine Nudeln zu sich nehmen. Das beispielsweise in Weizen, Dinkel, Grünkern, Einkorn, Emmer und Kamut enthaltene Klebereiweiß Gluten führt zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut; ebenso ähnliche Eiweißkörper in Roggen, Gerste und Hafer. Durch die Beeinträchtigung der Dünndarm-Funktion wird die Aufnahme von Nährstoffen gestört. Folgen: Durchfälle, Fettstühle, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und weitere zahlreiche Folgeerscheinungen. Derzeit gibt es nur eine "Behandlung": eine lebenslange strikt glutenfreie Diät. "Fertige" Lebensmittel und Zutaten wie Mehl, Grieß, Brot, Gebäck, Paniermehl, Teigwaren, Saucen, Kuchen, Waffeln, Bier etc. dürfen also nicht verzehrt werden. Wer langfristig keine glutenfreie Diät einhält, geht außerdem ein erhöhtes Risiko ein, an Krebs, insbesondere Darmkrebs, zu erkranken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar können Zöliakie-Patienten Ersatzprodukte wie Mehle, Brote, Gebäck, Teigwaren und Süßigkeiten aus Apotheken, Reformhäusern und Drogerien zu sich nehmen. Doch das angebotene Warensortiment ist sehr eingeschränkt. Bei der Herstellung von glutenfreien Produkten treten immer wieder Schwierigkeiten auf, denn Gluten ist der Bestandteil, der dem Nahrungsmittel die entsprechende Struktur verleiht. So sorgen die Klebereiweiße beim Brotbacken zum Beispiel dafür, dass sich ein feinporiger, lockerer Teig bildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wenigen Lebensmittel, die im Rahmen einer glutenfreien Ernährung bisher eingesetzt werden, sind häufig geschmacksarm und grobkörnig. Daher möchte das BILB im Projekt "SNP-Bread" moderne Bäckerei-Technologien, die noch nicht in der Herstellung von glutenfreien Produkten angewendet wurden, mit innovativen Zutaten und Rohstoffen, die das Gluten ersetzen sollen, kombinieren. Die Wissenschaftler richten ihren Fokus bei der Entwicklung des Ersatzstoffes ganz auf die sensorische Akzeptanz des Verbrauchers. Erfolgreiche Voruntersuchungen wurden durch das BILB und eine regionale Bäckerei mit Förderung der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH durchgeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neuen Produkte sollen auf glutenfreien Mehlen wie zum Beispiel Reis- und Maismehl basieren. Bisher erwies sich zum Beispiel das Brotbacken mit diesen Mehl-Arten als schwierig. Die "SNP-Bread"-Mitarbeiter erarbeiten nun innovative Rezepturen mit geeigneten natürlichen Zutaten, die sich mit den glutenfreien Mehlen verbinden lassen. Die Test-Ergebnisse sollen die Basis für Nahrungsmittel bilden, die schmackhaft sind und zudem die dafür entsprechende Struktur aufweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lebensmitteltechnologie wird als wissenschaftliche Fachrichtung in der Seestadt Bremerhaven nicht nur im BILB betrieben. Das Biotechnologiezentrum Bio-Nord, das momentan im Herzen des Bremerhavener Fischereihafens entsteht und unter dem wissenschaftlichen Management des BILB steht, richtet seinen Fokus neben der Blauen Biotechnologie auch auf die Lebensmitteltechnologie. Es bietet neben einem gut ausgestatteten Technikum, welches jungen Unternehmern zur Verfügung steht, Büro- und Laborflächen, die von Biotech-Unternehmen zu günstigen Konditionen angemietet werden können. Das zukunftsorientierte Zentrum öffnet im Frühjahr kommenden Jahres seine Türen. Wer mehr über Bio-Nord wissen möchte, kann sich an Nils Schnorrenberger, Bereichsleiter bei der regionalen Wirtschaftsförderungsinstitution BIS, wenden, Tel: 0471/94646-60 oder E-Mail: &lt;a href="mailto:schnorrenberger@bis-bremerhaven.de"&gt;schnorrenberger@bis-bremerhaven.de&lt;/a&gt;. Informationen über das EIBT-/BILB-Projekt "SNP-Bread" sind direkt über das BILB zu erhalten: &lt;a href="mailto:bilb@ttz-bremerhaven.de"&gt;bilb@ttz-bremerhaven.de&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22445882-113992707557972011?l=zoeliakie.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zoeliakie.blogspot.com/feeds/113992707557972011/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22445882&amp;postID=113992707557972011' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/113992707557972011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/113992707557972011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zoeliakie.blogspot.com/2006/02/hoffnung-fr-gluten-allergiker.html' title='Hoffnung für Gluten-Allergiker'/><author><name>Zoeliakie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01247949529554148760</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22445882.post-113992689391521985</id><published>2006-02-14T06:20:00.000-08:00</published><updated>2006-02-14T06:21:33.916-08:00</updated><title type='text'>Genetische Geheimnisse hinter der Zöliakie gelüftet</title><content type='html'>Genetische Geheimnisse hinter der Zöliakie gelüftet                                    &lt;p class="tab010"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Glutenunverträglichkeit als wichtigstes Symptom der Zöliakie führt zu Schäden an der Darmschleimhaut und zu einer Malabsorption lebensnotwendiger Nährstoffe. Das Verständnis der genetischen Grundlagen der Glutenunverträglichkeit war deshalb ein Hauptziel der Forscher bei der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten für Zöliakiepatienten.&lt;br /&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Im Rahmen des EU-finanzierten COELIAC-EU/CLUSTER-Projekts konzentrierte man sich auf die Erforschung der Zöliakie in der EU, wobei der Schwerpunkt auf den genetischen Ursachen der Krankheit lag. Einer der Haupterfolge des Projekts bestand in der Einrichtung einer gesamteuropäischen Datenbank, deren Umfang die Durchführung angemessener Analysen ermöglicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Umwandlung der Glutenunverträglichkeit in genetische Merkmale bildete einen wichtigen Aspekt der von den Projektpartnern ausgeführten Arbeiten. Die Vielzahl der Beispiele in der Datenbank deuteten auf Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der Zöliakie und den spezifischen genetischen Sequenzen im Genom der Patienten. Ziel war die Identifizierung genetischer Regionen, die an der Auslösung einer Autoimmunreaktion bei der Glutenaufnahme beteiligt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wurde nachgewiesen, dass die Mehrheit der Zöliakiepatienten eine bestimmte Version eines Gens in sich trug, das spezifische Proteine kodiert, die wiederum als Antigene bekannt sind und für das jeweilige Individuum kennzeichnend sind. Diese Proteine sind im wesentlichen die spezifischen Signaturen jedes einzelnen Menschen, durch die das Immunsystem eigene von eindringenden Zellen unterscheiden kann. Bei Autoimmunkrankheiten wie Zöliakie aber erkennen die menschlichen Immunzellen bestimmte Antigene nicht und kennzeichnen diese stattdessen als fremde Stoffe, wodurch spezifische Reaktionen gegen diese Antigene hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt geht man davon aus, dass vier genetische Regionen in die Zöliakiepathologie verwickelt sind. Die relative Bedeutung jeder Region variiert den Erkenntnissen zufolge in Abhängigkeit von der ethnischen Herkunft des Patienten (d.h. Nord- oder Südeuropa). Das Projekt diente überdies der Eliminierung einer Reihe von Chromosomenregionen, die möglicherweise eine Rolle bei der Krankheit spielen. Der nächste Schritt würde nun in der präzisen Lokalisierung der für den Ausbruch der Krankheit maßgeblichen Moleküle sowie in der Bildung von Zusammenhängen zwischen diesen Molekülen und den spezifischen genetischen Regionen bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Forschungsrichtung könnte sich für europäische Forschungsinstitute sowie für Pharmaunternehmen als nützlich erweisen, die im Bereich Autoimmunkrankheiten tätig sind&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22445882-113992689391521985?l=zoeliakie.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zoeliakie.blogspot.com/feeds/113992689391521985/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22445882&amp;postID=113992689391521985' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/113992689391521985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/113992689391521985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zoeliakie.blogspot.com/2006/02/genetische-geheimnisse-hinter-der.html' title='Genetische Geheimnisse hinter der Zöliakie gelüftet'/><author><name>Zoeliakie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01247949529554148760</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22445882.post-113992575354970539</id><published>2006-02-14T06:02:00.000-08:00</published><updated>2006-02-17T12:58:04.706-08:00</updated><title type='text'>Zoeliakie LINK</title><content type='html'>finde folgendes sehr interessant:&lt;br /&gt;http://users.math.uni-potsdam.de/~oeitner/EIGENES/POTSDAM/zoeliaki.htm&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22445882-113992575354970539?l=zoeliakie.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zoeliakie.blogspot.com/feeds/113992575354970539/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22445882&amp;postID=113992575354970539' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/113992575354970539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22445882/posts/default/113992575354970539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zoeliakie.blogspot.com/2006/02/zoeliakie-link.html' title='Zoeliakie LINK'/><author><name>Zoeliakie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01247949529554148760</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
